Pathophysiologie und Therapie der kastrationsbedingten Harninkontinenz der Hündin
N.N. · Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere · 2006 · Heft 06 · S. 415-420
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Harninkontinenz stellt eine gefürchtete Nebenwirkung der Kastration der Hündin dar. Der zugrunde liegende pathophysiologische Mechanismus ist hauptsächlich eine erworbene Verschlussunfähigkeit der Harnröhre. Welche Mechanismen die Abnahme des urethralen Verschlusses bewirken, ist ungeklärt. Neuere Studien lassen vermuten, dass neben der Östrogendefizienz auch Fluktuationen der übergeordneten Hormone pathophysiologische Bedeutung besitzen. Mittel der Wahl zur Behandlung der Harninkontinenz sind α-Adrenergika, eventuell kombiniert mit kurz wirksamen Östrogenen. Bei Therapieversagen kann mittels…