Epidemiologie invasiver Meningokokken-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen am Beispiel einer Universitätskinderklinik
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2007 · Heft 06 · S. 351-354
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Zeitraum von 1981–2001 wurden an der Universitätskinderklinik Leipzig 177 Patienten mit invasiven Meningokokken-Infektionen behandelt. Die Anzahl der stationären Aufnahmen von Kindern mit diesem schweren Krankheitsbild nahm in diesem Zeitraum stark ab. Die meisten invasiven Meningokokken-Infektionen traten im 1. und 4. Quartal auf. Es erkrankten überwiegend Säuglinge und Kleinkinder. In dieser Altersgrupppe fand sich eine leichte Knabenwendigkeit. Die Letalität lag relativ konstant bei knapp 10%, am häufigsten bedingt durch ein Waterhouse-Friderichsen-Syndrom. Die Liegedauer der Patienten in d…