Anfallssteigernde Wirkung von Medikamenten
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 04 · S. 210-213
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Epileptische Anfälle sind eine seltene Komplikation bei Medikamenten-oder Drogeneinnahme mit einer Inzidenz von 0,08–1,7%. Bei einigen Substanzen und bei prädisponierten Patienten muss jedoch ein deutlich erhöhtes Anfallsrisiko berücksichtigt werden. Die Anfälle sind überwiegend generalisiert, auch werden Serien und Staten beobachtet. Risikobehaftet sind u. a. Baclofen (intrathekal), Ciclosporin, Disulfiram, Isoniazid, Insulin, Lidocain (i.v.), Meperidine, Penizillin (i.v.), Phenylpropanolamin, Röntgenkontrastmittel, Theophyllin und Psychotropika (v. a. Clozapin). Nervenärztlich relevante Substan…