CareLit Fachartikel

Ärzte, Literaten, Philosophen Selbstmord und assistierter Suizid in der frühen römischen Kaiserzeit

BERGDOLT, K.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2009 · Heft 7 · S. 289 bis 302

Dokument
111866
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
BERGDOLT, K.;
Ausgabe
Heft 7 / 2009
Jahrgang 55
Seiten
289 bis 302
Erschienen: 2009-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Theorie und Praxis des assistierten Suizids in der frühen römischen Kaiserzeit. Obgleich die Beihilfe zur Selbsttötung nicht unumstritten war, wurden hier Ärzte wie Laien aktiv. Die ethische Beurteilung lässt sich nicht von der zeitgenössischen (heidnischen) Präferenz für die Option des Freitods in aussichtsloser Situation trennen. Erst mit dem Christentum kam, ungeachtet einer frühen Begeisterung für das Märtyrertum, ein grundsätzlicher Wandel.

Schlagworte

STERBEHILFE AKTIVE SUIZID LEBEN TOD KRANKHEIT STERBEN HILFE AINS ETHIK PRAXIS ÄRZTE BEURTEILUNG CHRISTENTUM FREIHEIT SKLAVEN