Intelligenzminderung
N.N. · Nervenheilkunde · 2007 · Heft 07 · S. 603-608
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Intelligenzminderung wird in der ICD-10 und im DSM-IV als eine sich in der Kindheit und Adoleszenz manifestierende unvollständige Entwicklung der geistigen Fähigkeiten definiert und entsprechend ihrem Schweregrad klassifiziert (F70 bis F79). Neben Verhaltensstörungen besteht eine häufige Komorbidität mit psychischen und körperlichen Störungen, die oft eine Klinikaufnahme bedingen. Ein umfassendes Assessment ist notwendig, um dem multidimensionalen Krankheitsbild gerecht zu werden. Die vorliegende Übersicht soll einen aktuellen Überblick über Einteilung, Häufigkeit, Ursachen und Diagnose geben.