Soziale Kognition bei bipolarer Störung
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 05 · S. 320-326
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Sozial-kognitive Funktionen wie Theory of Mind (ToM) und Empathie finden bei der bipolaren affektiven Störung zunehmende Beachtung. Trotz einiger klinischer und neurobiologischer Gemeinsamkeiten mit der Schizophrenie zeigen sich im Hinblick auf die soziale Kognition entscheidende Unterschiede zwischen beiden Erkrankungen. Der Artikel referiert die aktuelle Datenlage zu ToM und Empathie und präsentiert neue empirische Ergebnisse bei euthymen Patienten. Diese Studie zeigt bei bipolaren Patienten ein Defizit in der auf Sprache basierten ToM, wie beispielsweise dem Verständnis von Ironie, welches im…