CareLit Fachartikel

Hitlers psychogene Erblindung

N.N. · Nervenheilkunde · 2005 · Heft 09 · S. 783-790

Dokument
1118814
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Nervenheilkunde
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 09 / 2005
Jahrgang 24
Seiten
783-790
Erschienen: 2005-09-01 00:00:00
ISSN
0722-1541

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der Gefreite Adolf Hitler wird 1918 im Lazarett Pasewalk vom Psychiater Prof. Edmund Forster durch Hypnose von seiner Kriegsneurose (hysterische Blindheit) geheilt. Bald nach Hitlers Machtergreifung nimmt Forster Kontakt zur Szene der Exilschriftsteller in Paris auf und spielt diesen seine Aufzeichnungen zu. Der Schriftsteller Ernst Weiß, selbst Arzt, verwendet die Notizen Forsters in seinem Roman Der Augenzeuge, der allerdings erst 1963 erscheint. Weiß begeht bei Einmarsch der deutschen Truppen in Paris 1940 Selbstmord. Forster erschießt sich nach einer Denunziationskampagne 1933. Andere, die en…

Schlagworte

Hitler Kriegsneurose hysterische Blindheit Psychiatriegeschichte Literatur war neurosis (combat fatigue) hysterical cecity (blindness) history of psychiatry belles letters Nervenheilkunde