Intrakranielles Epidermoid der Stirnhirngegend, Durchbruch in die Orbita, Exstirpation, Heilung
W. Krauss, F. Sauerbruch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1912 · Heft 26 · S. 1234-1236
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es handelt sich kurz um eine Geschwulst, die sich bei der histologischen Untersuchuug als eine angeborene intrakranielle, epidermoidale Zyste erwies, deren Wand mit der Dura mater des Stirnbeins fest verwachsen war und deren Ursprungsort, soweit sich das bei der Operation feststellen ließ, in der Gegend der Hypophyse zu suchen war. Von hier wuchs sie allmählich unter höchstgradiger Kompression des Stirnhirns in die vordere Schädelgrube bis über das Orbitaldach vor. Alarmierende klinische Erscheinungen, die lange Zeit vollkommen fehlten, traten erst auf, nachdem die Zyste das Dach der Augenhöhle u…