Zur Frage weiterer Schwangerschaften nach der Geburt von mißbildeten und kranken Kindern: (Beobachtungen über Glykogenspeicherkrankheit und angeborene Myatonie1)
Kurt Hollstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 29/30 · S. 970-971
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über je einen Fall von familiärer Glykogenose und Oppenheimscher kongenitaler Myatonie berichtet. Bei beiden Krankheiten scheint es sich um rezessiv vererbbare Leiden zu handeln. Es besteht die Möglichkeit, daß die rezessiven Merkmale in unseren Fällen eine besondere Penetranz besitzen. Bei allen rezessiv vererblichen Krankheiten muß bei Befragung wegen weiteren Nachwuchses, besonders wenn schon mehrere Kinder erkrankt sind, auf die Möglichkeit weiterer kranker Kinder hingewiesen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist, wenn nur ein Kind bisher erkrankt ist, nicht groß, steigt aber, wenn schon…