Kann eine Transfusionssyphilis durch chemotherapeutische Mittel verhindert werden?
Rudolf Fussgänger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 31/32 · S. 1024-1027
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Die zunehmende Zahl von Fällen einer Transfusionssyphilis kann zum Teil damit erklärt werden, daß der sichere Nachweis einer syphilitischen Infektion in den ersten 6 Wochen nach dem Infekt nicht einwandfrei möglich ist. Diese Tatsache rechtfertigt den Zusatz spezifisch spirochätenabtötender Mittel zum Transfusionsblut. 2. Die experimentelle Bearbeitung ist an der Syphilisspirochäte schwierig durchzuführen. Als Versuchsmodell wurde daher die Rückfallfieberspirochäte herangezogen. 3. Rückfallfieberspirochäten halten sich in der „Blutkonserve” mehrere Wochen lebensfähig und virulent. 4. Bestimmte…