Tierexperimenteller Beitrag zur Chemo- und Serumtherapie des Gasödems1
Franz Klose, Wilhelm Schröer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1942 · Heft 27 · S. 681-684
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die von G. Domagk im Tierexperiment durch das Sulfonamid Mesudin bei der Infektion mit Gasödemerregern erzielten günstigen Ergebnisse konnten, insbesondere auch in ihren pathologisch-histologischen Grundlagen, nicht allgemein bestätigt werden. Dagegen erwies sich das neue polyvalente verstärkte Gasödemserum der Behring-Werke (970 I.E. pro Kubikzentimeter) bei Maus und Meerschweinchen als praktisch hundertprozentig wirksam. Danach gebührt nicht dem Mesudin, sondern dem Gasödemserum die Spitze bei der Prophylaxe und unblutigen Therapie des Gasödems. Zusatz bei der Korrektur: Inzwischen abgeschlosse…