Statistische Untersuchungen über die Vererbung des systolischen Blutdruckes1
Vince Augustin · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1936 · Heft 10 · S. 388-389
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter den Nachkommen der an Gehirnblutung, Herzlähmung, plötzlichem Tod, Arteriosklerose, Zucker- und Nierenkrankheiten verstorbenen Individuen kommt ein hoher Blutdruck in einer die durchschnittliche übertreffenden Zahl vor, während bei den an Tuberkulose und Magenleiden Verstorbenen ein unterhalb des durchschnittlichen bleibender Blutdruck häufiger ist. Unter den Kindern der an Karzinom, Altersschwäche und Lungenentzündung Verstorbenen ist weder der niedrige noch der höhere Blutdruck stärker vertreten. Die meisten mittelhohen Blutdrucke kommen unter den Nachkommen der an Krebskrankheit Verstorb…