Über Prophylaxe und Therapie bei spinaler Kinderlähmung (Heine-Medinsche Krankheit)
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1932 · Heft 41 · S. 1614-1615
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung I. PROPHYLAXE: 1. Täglich 1—2mal, besonders abends, Ungentum hydrargyrum oxydat. flavum in die Nase aufzuschnauben. 2. Hexamethylentetramin (Urotropin), täglich 3—4 g per os und mehr. 3. (eventuell nur bei dringender Gefahr) 10 ccm Rekonvaleszentenblut INTRAMUSKULäR injizieren. II. THERAPIE: 1. Wie unter I., 1 und 2. 2. Hexamethylentetramin, außerdem intravenös. 3. Intralumbale oder intravenöse oder intramuskuläre Injektion von REKONVALESZENTENSERUM oder 4. a) BLUTTRANSFUSION (œ—1 Liter) von Rekonvaleszenten (bei passender Blutgruppe). b) Intramuskuläre Injektionen von ZITRATBLUT von Rekonvalesze…