Behandlung der Kreislaufschwäche bei septischer Peritonitis mit subkutanen Suprarenininjektionen
Alexander Faber · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1930 · Heft 51 · S. 2174-2175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Perforationsperitonitiden, bei denen durch schnell aus großer Fläche resorbierte Gifte bedingte akute, zentrale Vasomotorenlähmung und Intoxikation das klinische Bild beherrscht und der Tod im Kreislaufkollaps droht, ist die Anwendung des Suprarenins (Adrenalins) die kausale Therapie; sie entfaltet, wo alle anderen Mittel versagen, oft noch lebensrettende Wirkung. Seine Anwendung bei toxisch bedingten Kreislaufschwächen kann daher nur aufs wärmste empfohlen werden. Nach Schwere des Falles und Alter der Patienten sollen hierbei in œ—2stündigen Zeitabständen 0,1—0,3 ccm einer Suprareninlösung 1…