Ueber intravenöse Strophanthintherapie bei Verwendung von gratus - Strophanthinum crystallisatum Thoms1)
P. Fleischmann, H. Wjasmensky · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1909 · Heft 21 · S. 918-921
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit zahlreichen anderen Autoren müssen wir in einer allgemeineren Anwendung der intravenösen Strophanthintherapie einen wesentlichen Fortschritt erblicken. In gewissen Fällen akuter und auch chronischer Kreislaufschwäche können mit einer derartigen Injektion durch sonst kein anderes Mittel zu erzielende prompte und lebensrettende Erfolge eintreten. Zur Vermeidung ungünstiger Resultate ist besonders die etwa nicht abgeklungene Wirkung vorher gegebener Digitalispräparate zu beachten, sowie die Darreichung bei Moribunden als mit gewissen Gefahren verbunden anzusehen.Als für die Strophanthintherapie…