Die spontane Ruptur des Ösophagus
F. Beersiek, H. Schneiders, A. Mehdizadeh, G. Jacobs, F. W. Eigler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 47 · S. 1719-1723
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den letzten 4 Jahren wurden drei sogenannte spontane Ösophagusperforationen behandelt, zweimal aktiv chirurgisch 12 bzw. 36 Stunden nach der Ruptur, einmal konservativ 14 Tage danach. Zwei Patienten überlebten. Die klassische Anamnese mit Würgereiz oder Erbrechen und retrosternalem Berstungsschmerz ist ein Hinweis, Mediastinalemphysem und linksseitiger Pleuraerguß sind dringend verdächtig, der Nachweis eines Kontrastmittelaustritts bei Amidotrizoat-Natrium-(Gastrografin®-) Untersuchung des Ösophagus ist Beweis für die Diagnose. Die Prognose hängt entscheidend vom Zeitpunkt der Operation nach d…