Familiäre Leberzirrhose bei frühkindlichem Pseudohypoparathyreoidismus
F. Thanner, U. Kühner, U. Pfeifer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 12 · S. 519-523
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zwei weiblichen Geschwistern, deren Mutter an einem Pseudo-Pseudohypoparathyreoidismus leidet, manifestierte sich bereits im Säuglingsalter ein Pseudohypoparathyreoidismus gleichzeitig mit einer schweren, zur Zirrhose führenden und durch »ektoplasmische Vakuolen« charakterisierten Leberschädigung sowie mit einer schweren Anämie und Thrombopenie. Da eine der bekannten metabolischen oder entzündlichen Lebererkrankungen weitgehend ausgeschlossen werden kann, wird als Ursache der kombinierten Störung im Calcium- und Leberstoffwechsel ein gemeinsamer genetischer Defekt angenommen.