Thiamin-, Riboflavin- und Pyridoxin-Versorgung bei chronischem Alkoholismus
D. Hell, P. Six · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 26 · S. 962-966
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Untersuchungen an 50 Patienten, die an chronischem Alkoholismus litten, ergaben eine Minderversorgung an Vitamin B1 (Thiamin) aufgrund des Transketolase-Aktivierungstests und an Vitamin B2 (Riboflavin) aufgrund des Glutathionreduktase-Aktivierungstests, verglichen mit 1152 gesunden Kontrollpersonen. Bei den Alkoholikern bestand für 45,4% der Männer und 50% der Frauen ein hohes Risiko eines Thiamin-Mangels; für 11,1% der Männer und 16,7% der Frauen war auch das Risiko eines Riboflavin-Mangels stark erhöht. In der Kontrollgruppe fand sich dagegen nur eine Risikoquote von 2% für einen Thiamin- und v…