Lymphoretikuläre Hyperplasie nach dreijähriger Methotrexatbehandlung einer Psoriasis
R. Kelleter, D. Kuhn, U. W. Schnyder, R. Schroter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 13 · S. 514-516
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 48jähriger Patient, der seit dem 15. Lebensjahr an einer Psoriasis leidet, wurde mit Methotrexat behandelt, nachdem der Prozeß durch die übliche externe Behandlung und eine Steroid-Therapie nicht zu beeinflussen war. Die erfolgreiche Methotrexat-Therapie wurde über drei Jahre und zwei Monate komplikationslos durchgeführt und erst abgebrochen, als sich Halslymphome, pulmonale Rundherde und hohe Temperaturen entwickelten. Die histologische Untersuchung exstirpierter Halslymphknoten zeigte eine lymphoretikuläre Hyperplasie, die zunächst als maligne gedeutet wurde. Es kam jedoch nach Behandlung m…