Zur Behandlung der Fibrodysplasia ossificans progressiva mit »Diphosphonat« (EHDP)
K. v. Schnakenburg, G. Groß-Selbeck, H.-R. Wiedemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1972 · Heft 48 · S. 1873-1876
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein sechsjähriger Knabe, der an Fibrodysplasia ossificans progressiva im Stadium der schubweisen Progression leidet, wurde nach erfolglosen Versuchen, das Fortschreiten der Krankheit mit hohen Dosen Cortison und Azathioprin aufzuhalten, mit Aethyl-1-hydroxy-1,1-diphosphonat (EHDP) behandelt. Die Dosis betrug anfangs täglich zweimal 100 mg, nach 4 Wochen dreimal 100 mg oral. Nach vierwöchiger Behandlung begann das Nagelwachstum an Fingern und Zehen, das bis dahin völlig sistiert hatte, wieder einzusetzen. Die Schwellungen an Kopf, Nacken und Rücken nahmen zwar zunächst noch zu, bildeten sich dann…