Plasmapherese in der Behandlung der thyreotoxischen Krise
J. Herrmann, P. Hilger, H. J. Rusche, H. L. Krüskemper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 17 · S. 888-892
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Plasmapherese, in zwei Fällen erfolgreich angewandt, ist eine technisch einfache Maßnahme. Die größten Plasmavolumina müssen zu Beginn der Plasmapherese entzogen werden (etwa 1000–1500 ml Plasma in den ersten 24 Stunden). Die Wirksamkeit der Plasmapherese äußert sich vorwiegend in einer Herabsetzung des Thyroxingehaltes des Organismus. Das Trijodthyronin wird weit weniger beeinflußt. Die Halbwertszeiten für die freie und Gesamtfraktion vor allem des Thyroxins sind kürzer als bei alleiniger thyreostatischer Therapie und entsprechen den T4-Halbwertszeiten bei Peritonealdialyse. Eine Zuordnung d…