Die Bedeutung der retrograden Phlebographie für die Diagnostik intra- und retroorbitaler Prozesse
K. Piscol, H. Penzholz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 04 · S. 161-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Leistungsfähigkeit der retrograden Orbitaphlebographie einschließlich der Darstellung des Sinus cavernosus geht aus sechs typischen Beispielen hervor. Es handelt sich um ein Opticusgliom mit intra- und retroorbitaler Ausdehnung, einen reinen Orbitatumor, ein Angiom mit Einblutung in den orbitalen Muskeltrichter, eine blande Thrombose des Sinus cavernosus, eine kombinierte intra-und extrakranielle vaskuläre Malformation und eine Carotis-cavernosus-Fistel. Die Methode verdient in der neuroophthalmologisch-neurochirurgischen Diagnostik einen festen Platz.