Temporäre transvenöse Elektrostimulation und intrakardiale Druckmessung mittels Mikrokatheter
W. Bleifeld, S. Effert, W. Irnich, W. Merx · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 08 · S. 375-381
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim rezidivierenden Adams-Stokes-Syndrom infolge Asystolie oder extremer Kammerbradykardie ist die Einführung eines Elektrodenkatheters von einer peripheren Vene aus heute die Methode der Wahl für eine längerfristige, temporäre elektrische Stimulation des Herzens. Ein Mikroelektrodenkatheter aus Teflonschlauch mit einem Außendurchmesser von 1 mm, der an der Spitze mit einer Goldelektrode versehen ist, kann blind, also ohne Röntgensicht, in die rechte Kammer eingebracht werden. Durch das Lumen kann gleichzeitig der intrakardiale Druck registriert werden. Bei dieser Technik entfallen der Transport…