Isolierte Schädigung der Erythropoese unter immunsuppressiver Therapie nach Nierentransplantation
Th. Dume, W. Pöttgen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 17 · S. 948-949
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 27jährigen Patienten fand sich ein Jahr nach immunsuppressiver Therapie wegen homologer Nierentransplantation eine isolierte Schädigung der Erythropoese im Sinne einer erythroblastischen und makroblastischen erythropoetischen Hyperplasie des Knochenmarkes mit Kernteilungsstörungen bei ungestörter Myelo- und Thrombopoese. Die Immunsuppression erfolgte in üblicher Weise mit Azathioprin, Corticosteroiden und initialer Röntgen-Bestrahlung des Transplantates. Azathioprin wurde mit 2,8 mg/kg Körpergewicht dosiert. Klinisch traten erste Zeichen einer Hyperchromasie am 63. postoperativen Tag au…