Zur Indikation und chirurgischen Therapie der zerebrovaskulären Insuffizienz
B. J. Krüger, A. Lüdtke-Handjery · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 50 · S. 1935-1940
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zweithäufigste Todesursache in der Bundesrepublik sind die Durchblutungsstörungen des Gehirns. Die Spätletalität des Schlaganfalles liegt zwischen 40 und 60%, nur 10–20% der Überlebenden werden wieder voll arbeitsfähig. Zur Erfassung von Frühsymptomen sind, abgesehen von eingehender Anamnese, Auskultation, neurologische Untersuchung, Ophthalmodynamographie und Angiographie die wertvollsten diagnostischen Verfahren. Im Laufe von 6œ Jahren wurden bei 52 Patienten, bei denen Strombahnhindernisse der A. carotis bestanden, 60 Gefäßrekonstruktionen vorgenommen. Bei elf Patienten, deren Erkrankung entsp…