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Phantome nach Amputation und bei angeborenem Gliedmaßenmangel

K. Poeck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 46 · S. 2367-2374

Dokument
1123622
CareLit-ID
Jahr
1969
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K. Poeck
Ausgabe
Heft 46 / 1969
Jahrgang 94
Seiten
2367-2374
Erschienen: 1969-11-14 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Phantome sind ein universelles Phänomen, das immer dann auftritt, wenn ein Körperteil amputiert wird, konnatal fehlt oder keine funktionstüchtigen afferenten Verbindungen zum Zentralnervensystem hat. Phantome kommen bei Gliedmaßenmangel, Querschnittslähmung, totaler Armplexuslähmung, nach Amputationen von Mamma, Penis, Hoden und Teilen des Gesichts vor. Phantome können nicht durch die Tätigkeit des peripheren Nervensystems erklärt werden. Die Analyse von Träumen Amputierter stützt die Annahme nicht, Phantome seien der psychogene Ausdruck unbewußter Wunscherfüllung. Psychophysiologische Experiment…

Schlagworte

Amputation DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift