Die Nierenvenenthrombose beim Neugeborenen
J. Teixidor, D. Helbig · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 02 · S. 57-59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird ein Fall von unilateraler Nierenvenenthrombose bei einem zehn Tage alten Neugeborenen beschrieben. Das klinische Bild ist durch Hämaturie und Nierenvergrößerung gekennzeichnet. Das intravenöse Pyelogramm der betroffenen Niere ist unergiebig und bringt differentialdiagnostisch in der Regel nicht weiter. Die einzige Heilungsmöglichkeit besteht fast immer nur in der Nephrektomie. Sie bedeutet wegen der schon bei der Geburt vorhandenen physiologischen Leistungsschwäche der Nieren für das Neugeborene eine große Belastung, die vor allem die Gefahr der Exsikkation und Ödemneigung in sich birgt.