Postmyokardinfarkt-Syndrom als tödliche Komplikation
P. Bockel, E. Doyran · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 22 · S. 1040-1042
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 57jährigen Patienten kam es am zwölften Tag nach einem akuten Herzhinterwandinfarkt zu einer massiven Perikarditis sicca, ohne daß ein Reinfarkt vorlag. Am 23. Krankheitstag setzte dann eine erst einseitige, später doppelseitige Pleuropneumonie ein, die therapierefraktär war und welcher der Kranke zehn Tage später erlag. Für das von Dressler beschriebene Postmyokardinfarkt-Syndrom waren die immer wieder auftretenden Temperaturen und die rezidivierenden Schmerzen von pleuroperikardialem Charakter typisch. Die klinische Diagnose wurde insofern durch die pathologisch-anatomischen Untersuch…