CareLit Fachartikel
Extrakorporale Hämodialyse bei akuter Isoniazid-Vergiftung
F. Dürr, H. P. Missmahl · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 26 · S. 1174-1176
Dokument
1123725
CareLit-ID
Jahr
1965
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 39jährigen Frau war es nach Einnahme von 5 g Isoniazid, entsprechend etwa 120 mg/kg Körpergewicht, sowie von zusätzlich 400 mg Thioacetazon zu einer schweren, akuten Intoxikation gekommen. Behandlung mit der extrakorporalen Hämodialyse führt zu einer raschen Besserung des lebensbedrohlichen Zustandes. Spätschäden konnten innerhalb der zurückliegenden zwei Beobachtungsjähre nicht festgestellt werden. Modellversuche ergaben eine gute Dialysierfähigkeit des Isoniazid.
Schlagworte
Isoniazid
Hämodialyse
Zusammenfassung
39Jährigen
Einnahme
Entsprechend
Körpergewicht
Zusätzlich
Thioacetazon
Schweren
Akuten
Intoxikation
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift