CareLit Fachartikel

Monoaminoxydase-Hemmer

A. Pletscher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 14 · S. 647-657

Dokument
1123847
CareLit-ID
Jahr
1961
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
A. Pletscher
Ausgabe
Heft 14 / 1961
Jahrgang 86
Seiten
647-657
Erschienen: 1961-04-07 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Es gibt Monoaminoxydase-Hemmer mit kurzer (Harman-Derivate) und langer Wirkungsdauer (Hydrazin-Derivate, Phenylcyclopropylamin, Methyl-benzyl-propinylamin). Alle rufen in vivo eine starke Hemmung des Fermentes Monoaminoxydase hervor. Dadurch kommt es zu einer Akkumulation von Monoaminen in den Geweben. Ferner wirken Monoaminoxydase Hemmer dem durch die sogenannten Monoamin-Freisetzer (z. B. Reserpin, Tetrabenazin) bedingten Monoamin-Abfall in den Organen entgegen. Sie erzeugen auch einen Anstieg der Milch- und Brenztraubensäure im peripheren Blut und verändern die Urinausscheidung von Monoaminen…

Schlagworte

Brenztraubensäure Angina Pectoris Blut Schizophrenie DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift