Immunpathologische Probleme bei der Organtransplantation1
F. Scheiffarth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 28 · S. 1329-1331
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Tierexperimentelle Grundlagen zur Gewebs- und Knochenmarktransplantation zeigen folgendes Ergebnis: hetero- und auch homologe Gewebs- und Knochenmarktransplantate werden im Gegensatz zu isologen Transplantaten vom Empfängerorganismus toleriert, wenn man durch Röntgenstrahlen oder Zytostatika weitgehend seine immunologischen Reaktionszentren zerstört. Die auch dann noch, im Falle der Knochenmarkübertragung, drohende Gefahr eines Sekundärsyndroms kann im Tierversuch anscheinend durch Folsäureantagonisten, möglicherweise auch durch Corticoide gebannt werden.