Mesantoinschädigung und Mononucleosis infectiosa
H. Ippen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 14 · S. 683-686
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bericht über eine Patientin, die wegen eines mykotischen Unterschenkelekzems mit Streuung auf fast die ganze übrige Haut in der Hautklinik der Med. Akademie Düsseldorf behandelt wurde und wegen einer wahrscheinlich genuinen Epilepsie 4mal täglich 0,1 g Mesantoin „Sandoz” erhielt. 16 Tage nach Beginn der Mesantoinbehandlung traten leichte papulöse Hauterscheinungen auf, die trotz Absetzen des Mesantoin zu einem ausgedehnten Exanthem und Fieber mit erheblichen Lymphknotenschwellungen führten; das Blutbild zeigte atypische mononukleäre Zellen und 2% Eosinophile. Zunächst Abklingen der Erscheinungen…