CareLit Fachartikel

Erfahrungen bei der spezifischen Behandlung einer E 605-Vergiftung mit Atropin und dem Esterasereaktivator PAM

W. D. Erdmann, F. Sakai, F. Scheler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 32 · S. 1359-1362

Dokument
1123942
CareLit-ID
Jahr
1958
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
W. D. Erdmann, F. Sakai, F. Scheler
Ausgabe
Heft 32 / 1958
Jahrgang 83
Seiten
1359-1362
Erschienen: 1958-08-08 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein 29jähriger Mann trank 12 ccm des Pflanzenschutzmittels E 605 forte, das entspricht 6 g Diäthyl-p-nitrophenyl-thiophosphat und ist die 10—20fache letale Dosis. 15 Minuten danach wurde er in die Klinik eingeliefert, und es traten Erbrechen, Bewußtlosigkeit, gepreßte Atmung, Zyanose und Muskelzuckungen auf, die sich zu einem tonisch-klonischen Krampfzustand ausweiteten. Innerhalb von 15 Minuten werden 7mal 2 mg des symptomatisch wirkenden Antidots Atropin intravenös injiziert. Jede Dosis bewirkt eine kurzfristige Besserung der Atmung, der Zyanose, die Krämpfe verschwinden. Eine erneute Verschlec…

Schlagworte

Atropin Atmung Bewußtlosigkeit Atemlähmung Bewußtsein DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift