Acrodermatitis enteropathica1
Horst Reich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 41 · S. 1823-1825
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Auf Grund einer eigenen Beobachtung wird auf das seit 1942 bekannte Syndrom „Acrodermatitis enteropathica” aufmerksam gemacht. Das Krankheitsbild tritt bei Säuglingen — zuweilen familiär gehäuft — auf und ist gekennzeichnet durch Blasen, Pusteln und deren Folgezustände, die vorwiegend an den schleimhautnahen Hautpartien sowie an den Akren lokalisiert sind und zu Dystrophien der Nägel und Haare führen. Weniger pathognomonisch sind die Magendarmerscheinungen, die gelegentlich an das Bild der Coeliakie erinnern. Seit 1952 ist eine entscheidend wirksame Beeinflussung durch Diodoquin des bis dahin in…