Gibt es ein hepatorenales Syndrom?
G. A. Martini · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1962 · Heft 47 · S. 2408-2419
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zu dem Begriff „hepatorenales Syndrom” haben vier verschiedene Beobachtungen geführt. Erstens wurden Störungen der Nierentätigkeit (Oligurie, Azotämie) bei entzündlichen Erkrankungen der Gallenwege vor und nach Operationen sowie bei Leberverletzungen beobachtet. Zweitens können Kranke mit Leberzirrhose nicht so selten eine Glomerulonephritis haben. Drittens findet sich bei Kranken mit Leberzirrhose eine Störung der Kochsalz- und Wasserausscheidung, die so hochgradig werden kann, daß das Bild der „terminalen Niereninsuffizienz” entsteht. Schließlich gibt es viele Krankheitszustände, bei denen Lebe…