Ist eine Säurebasenbelastung als Nierenfunktionsprüfung brauchbar?
G. Pfeffer, H. Hemmerling · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1927 · Heft 05 · S. 190-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verfolgung des pH bei Nierenkranken im Urin ist als Teilfaktor eines komplizierten Pufferungsvorganges nur mit Vorsicht zu bewerten. Bei einseitigen Nierenkrankheiten leistet sie Gutes, bei doppelseitigen kann man au der Lage des pH oft einen Anhalt für die Art der Erkrankung gewinnen. Die Verfolgung der pH des Magensaftes ergab, daß beim Normalen stets ein Antagonimus mit der Urin-pH vorhanden war. In einigen Fällen von Nierenkrankheiten gelang es, die pH des Magensaftes auch gleichsinnig zu beeinflussen, besonders bei einseitiger starker Belastung.