Vorsicht bei Anwendung von „Triphal” in der Kinderpraxis
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1926 · Heft 17 · S. 706
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine mehrere Jahre zurückliegende, völlig inaktive, klinisch nicht nachweisbare Darmtuberkulose wird durch Triphal aktiviert. Die Herdreaktion ist begleitet von ausgesprochen peritonealen Reizerscheinungen, die wiederum bedingt sind durch die anatomische Lage der spezifischen Darmprozesse. Eine Perforationsperitonitis — wenig virulenter Natur — braucht nicht angenommen zu werden, eher möchte ich an eine peritonitische Reizung mehr toxischer Art denken. Bezeichnend dafür ist auch das Fehlen eines Punctum maximum doloris, doch nicht beweisend. Ob nun die stürmischen Krankheitserscheinungen bedingt…