Kritische Studie zur Bewertung oral verabreichter Eisenpräparate durch „Eisenresorptionskurven”
Helmut Gillmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 38 · S. 1737-1741
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Kurvenintegral der postresorptiven Serumeisenwerte wird durch die Menge des resorbierten Eisens, das Plasmavolumen, den Transferrinspiegel, das Ausmaß der latenten Eisenbindungsfähigkeit, das Verhältnis der Resorptionsmenge in der Zeiteinheit zur Abwanderungsmenge in der Zeiteinheit und die Siderophilie des Lebergewebes bei der ersten Leberpassage bestimmt. Es handelt sich um keine „Resorptionskurven”. Daraus ergeben sich sowohl die Schwierigkeit der diagnostischen Auswertung der postresorptiven Kurven als auch die Grenzen der Aussagefähigkeit der Methode bei der Prüfung eines Eisenpräparates…