Zur Pathogenese des Hochdrucks bei Aortenisthmusstenose
W. Herms, E. Wetzels · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 41 · S. 1854-1859
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Clearance-Untersuchungen an 30 Patienten (23 männlichen und 7 weiblichen) mit Aortenisthmusstenose ergaben keine Verminderung des Nierenplasmastroms oder des Glomerulusfiltrats. Benutzt wurde das sogenannte klassische Clearance-Verfahren der Dauerinfusion; bestimmt wurde die p-Aminohippursäure-Clearance. Damit scheidet eine renale Mangeldurchblutung als Ursache des Hochdrucks bei Aortenisthmusstenose aus. Dieser dürfte allein durch mechanische Faktoren infolge des Strömungshindernisses erklärt sein. Es ergeben sich aus unseren Untersuchungen vielmehr Hinweise für eine sekundäre Adaptation der ren…