Das Verhalten der Magensäure bei chronischen Pankreopathien
Reinhard Lauenstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 49 · S. 1697-1699
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 266 Kranken mit chronischer Pankreopathie zeigte fast genau die Hälfte eine Perazidität des Magensaftes, während sich die zweite Hälfte etwa in gleicher Anzahl auf normazide bzw. sub- und anazide Magensäfte verteilt. Als Erklärung wird an einen Zusammenhang mit häufig beobachteten Entleerungsstörungen des Magens und Duodenums bei dieser Erkrankung gedacht. Nimmt man eine Aufteilung nach Männern und Frauen vor, so findet sich die Neigung zur vermehrten Magensäureabsonderung bei beiden Geschlechtern, wenn es sich um Pankreopathien ohne nachweisbare Miterkrankung der benachbarten Organe handelt.…