Vitamin C und A beim Karzinom
Erich Schneider · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 15 · S. 584-586
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Alle Tumorkranken zeigen ein auffällig hohes Vitamin-C-Defizit, im Durchschnitt etwa 4500 mg. Dieses Defizit läßt sich auffüllen, aber auch dann ist die Vitamin-C-Bilanz sehr labil. Die Vitamin-C-Auffüllung steigert die mesenchymale Abwehr, eine antikanzeröse Wirkung entfaltet sie nicht. 2. Vitamin A in massiven Dosen hat lokal eine überraschende Einwirkung auf Krebsgeschwüre; bei den Tumoren der Bindegewebsreihe, den Sarkomen, wurde ein Effekt bisher vermißt. Es zeichnen sich also Umrisse einer individualisierenden Tumorbehandlung ab. Vielleicht deuten sich hier die Möglichkeiten einer geziel…