Zur Problematik der Bromsulphalein-Clearance als Leberfunktionsprüfung
A. Neumayr, O. Parzer, H. Vetter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 26 · S. 1039-1042
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bromsulphalein-Clearance-Rate hat sich zur Erfassung einer Leberparenchymschädigung als empfindlicher erwiesen als der einfache Bromsulphalein-Retentionsindex. Lebergesunde zeigen Clearance-Raten von über 4,0 ml/Min./kg, Patienten mit sicher vorhandener Leberparenchymschädigung solche unter 3,0 ml/Min./kg. Die gelegentliche Diskrepanz zwischen der Bromsulphalein-Clearance und dem Retentionsindex kommt durch das Auftreten eines sogenannten Sättigungseffektes zustande. Dem „Sättigungseffekt” selbst ist jedoch nur eine beschränkte diagnostische Bedeutung beizumessen. Die Größe der Bromsulphalein…