Die Diagnostik und Therapie des gastro-duodenalen Ulkus in der Praxis1
E. Hafter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 25 · S. 997-1001
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Für die Diagnose des gastroduodenalen Ulcus sind Anamnese und Röntgenbefund von gleicher Bedeutung. Typisch in der Anamnese ist der zeitliche Ablauf der Symptome, ihr Tagesrhythmus in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme und ihr Jahresablauf in Perioden mit täglichen Beschwerden während 4 bis 5 Wochen, abgelöst von Beschwerdefreiheit während Monaten bis Jahren. Uncharakteristisch ist dagegen die Art der Beschwerden und der Palpationsbefund. Die anamnestisch vermutete Diagnose bedarf der Bestätigung durch die Röntgenuntersuchung. Dabei können Zielaufnahmen die Ubersichtsaufnahme in Bauch- oder Ba…