Die Wirkung eines neuen Spasmolytikums (Avacan) auf die Koronargefäße
Hans Blömer, Gustav Schimert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1951 · Heft 14 · S. 477-479
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung α- [N-(β- diäthylaminoäthyl)] – amino-phenylessigsäure-isoamylester-hydrochlorid (Avacan) besitzt eine vor allem muskuläre GefäßWirkung. Kleine Dosen 1—2 mg/kg Körpergewicht führen zu einer deutlichen Steigerung der Herzkranzgefäßdurchblutung ohne Beeinflussung von Blutdruck und Schlagvolumen. Höhere Dosen erweitern allgemein die Gefäßperipherie, wodurch es zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommt (3—6 mg/kg). Der durch Hypophysenhinterlappenhormon bzw. Bariumchlorid erzeugte muskuläre Gefäßspasmus wird durch die i.v. Verabreichung von Avacan in Dosen von 1 bis 5 mg/kg Körpergewicht aufgeho…