Über die Indikation zur Operation der hypertrophischen Pylorusstenose des Säuglings
Klaus Betke, Ewald Weisschedel, Luise Gisinger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1957 · Heft 37 · S. 1601-1605
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An 158 Säuglingen mit hypertrophischer Pylorusstenose wird gezeigt, daß sich in unseren Kliniken das Behandlungsverfahren seit 1951 von einem fast ausschließlich konservativen zu einem überwiegend operativen Vorgehen gewandelt hat. Wenn man als Kriterium die Zeit wählt, die erforderlich ist, um das kranke Kind zum Gedeihen unter häuslichen Pflegebedingungen zu bringen, so sollten etwa 3/4 der Kinder operiert und Œ konservativ behandelt werden. In allen Fällen hat sich zunächst ein 4—6tägiger konservativer Behandlungsversuch bewährt. Wenn EKG-Veränderungen im Sinne einer Hypokaliaemie vorhanden wa…