Koronartod nach Zwischenhirnverletzung
A. Dietrich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 39 · S. 1181-1183
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Koronartodesfällen darf sich die klinische Untersuchung, wie die Durchführung der Obduktion, nicht auf die unmittelbaren Verhältnisse am Herzen und Gefäßsystem beschränken, sondern muß in engem Zusammenarbeiten von behandelndem Arzt und Pathologen allen im klinischen Verhalten oder in organischen Veränderungen faßbaren Zusammenhängen nachgehen, die ein Bild des krankhaften Geschehens und seines tödlichen Ausgangs ermöglichen. So kommt dieser Beobachtung von schweren Koronaranfällen 4 Monate nach einer Schädelprellung eine grundsätzliche Bedeutung zu. Denn die bei der Obduktion gefundenen Narb…