CareLit Fachartikel

Gefährdung von Patienten mit latenter und manifester Hyperthyreose durch jodhaltige Röntgenkontrastmittel und Medikamente

J. Herrmann, H. L. Krüskemper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 37 · S. 1434-1443

Dokument
1124682
CareLit-ID
Jahr
1978
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
J. Herrmann, H. L. Krüskemper
Ausgabe
Heft 37 / 1978
Jahrgang 103
Seiten
1434-1443
Erschienen: 1978-09-15 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Nach Applikation jodhaltiger Röntgenkontrastmittel, Desinfizientien und Medikamente bei nicht ausreichend geklärter Schilddrüsenfunktion kam es bei 25 Patienten zu jod-induzierter schwerer Hyperthyreose, davon vier jod-induzierten thyreotoxischen Krisen. Da die durch Jodapplikation ausgelösten Hyperthyreosen gegen die übliche thyreostatische Therapie häufig resistent sind, sollte sich bei jeder Indikationsstellung zu einer Untersuchung mit jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln die Frage nach der Funktion der Schilddrüse einstellen.

Schlagworte

Hyperthyreose Röntgenkontrastmittel Medikamente Gefährdung Latenter Manifester Jodhaltige Zusammenfassung Applikation Jodhaltiger Desinfizientien Ausreichend DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift