Zur Klinik und Therapie der Hyperostosis cranialis diffusa
K. Schatter · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 03 · S. 90-92
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach kurzem Überblick über die häufigsten Formen der kraniellen Hyperostosen und über die derzeitige Auffassung ihrer Genese wird über eine Patientin mit Hyperostosis cranialis diffusa berichtet. Therapeutisch erwies sich, vor allem zur Beseitigung der Kopfschmerzen, die Behandlung mit Hydergin als wirkungsvoll. Die Hyderginwirkung wird weniger auf eine Gefäßerweiterung bezogen als auf einen zentral-sedativen bzw. regulatorischen Effekt. Die asthenischen Muskelstörungen waren nach versprechenden Anfangserfolgen mit der Kombination Ephynal und Prostigmin nur vorübergehend zu beeinflussen.