Beitrag zur Dosimetrie und Applikation von Radio-Tantal (Ta182) zur Langzeitbestrahlung von Hirngeschwülsten*
F. Mundinger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1958 · Heft 07 · S. 86-91
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In Erweiterung der Methoden der lokalisierten Bestrahlung von Hirngeschwülsten wurde eine Radio-Tantal (Ta182)-Implantation vorgenommen. Nach vorheriger Präparation werden dazu kleine Drahtstückchen intraoperativ unter Sicht des Auges und mit einem speziellen Applikator in den verbliebenen Resttumor gespickt (1 Stück/cm3). Auf Grund der relativ langen Halbwertszeit (111 d) des Ta182 erfolgt eine kontinuierliche Bestrahlung, die über mehrere Monate protrahiert wird. Dosierung erfolgt für eine Kumulationsdosis von etwa 40000 r im Zentrum. Durch diese Art der Langzeitbestrahlung ist auch eine lokale…