Ist die Asymmetrie der Stirnhöhlen von pathognostischer Bedeutung?
H. J. Süsse · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1960 · Heft 02 · S. 165-170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einige röntgenologische und autoptische Befunde machen sehr wahrscheinlich, daß eine stärkere Asymmetrie der Stirnhöhlen von pathognostischer Bedeutung ist. In den geschilderten Fällen wurde eine einseitige Vergrößerung bei Gesichtshämangiomen, Hirnatrophie und Sturge-Weberscher Erkrankung gesehen. Da die Bildung durchschnittlicher Höhlen vom normalen Ablauf der Wachstumskorrelationen abhängt, bringt eine atypische Entwicklung der Stirnhöhlen eine Abwandlung oder Störung dieser Beziehungen zum Ausdruck und kann ein wertvolles röntgendiagnostisches Indiz auch intrakranieller Veränderungen sein.